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Karatelager 2021

Kinderlager21 1Das vergangenen Wochenende war wohl für viele der Karatekas ein Traum. Das Karatekinderlager, was einmal im Jahr veranstaltet wird, konnte, anders als letzte Jahr, wieder unter einigermaßen normalen Bedingungen stattfinden. Und sorgte auch für viel Aufregung bei den Kindern.Unter dem Motto „Detektive“ fanden sich dieses Jahr 31 Kinder auf dem Schulhof der Marienschule in Ochtrup ein, um ihren Spürsinn unter Beweis zu stellen. Doch erst einmal stellten sie sich der Herausforderung, ihre Zelte auf der Wiese aufzubauen, bevor es dann zu einer richtigen Detektivprüfung ging, nach der sie ihren eigenen Detektivausweis bekommen haben.

Somit endete der Freitag durchaus schnell, und ehe die Kinder sich versahen, war es bereits abends, wo sie ihre nächste Aufgabe erwartete. Rätsel und Codes standen auf dem Programm, die sie lösen mussten, um zur nächsten Station der Nachtwanderung zu gelangen, bevor es dann zurück ans warme Lagerfeuer ging und der Abend mit Stockbrot beendet wurde.

Auch der Samstag blieb spannend, denn die cleveren Detektive drehten am Morgen ihre eigenen Filme, die während des Nachmittags geschnitten und abends auch gezeigt wurden. Während dieser Zeit, in der die Filme geschnitten wurden, gingen die Kinder am Nachmittag auf die Suche nach der Lösung eines Rätsels in Form eines Fantasyspiels, bei dem sie unterschiedliche Personen nach Hinweisen fragen und Aufgaben lösen mussten, um der Lösung einen Schritt näher zu kommen.

Am Sonntagmorgen spielten die Kinder dann noch ein letztes Abschlussspiel, bevor das Lager krönend mit einer Pizza und der Siegerehrung der Spiele beendet wurde. Alle Kinder waren glücklich, aber dennoch müde, denn ein Lager aus Spiel und Spaß bei sonnigem Wetter lädt zum Auspowern ein.

Auch die Lagerleitung war glücklich über ein Lager, dass einigermaßen normal und sogar ohne Maske ablaufen konnte. Zwar gab es Einschränkungen wie die begrenzte Anzahl von Kindern oder auch, dass jedes Kind sein eigenes Zelt mitbringen musste, anstatt das wie sonst auch viele Vereinszelte aufgebaut wurden. Ebenfalls wurden sowohl Kinder als auch Betreuer täglich auf Corona getestet, wovon auch jeder Test negativ ausgefallen ist.

Die Karatekas hoffen, dass auch nächstes Jahr wieder ein Lager in diesem oder noch besseren Rahmen möglich sein wird und bedankt sich auch bei allen freiwilligen Helfern, die trotz der Vorgabe, einen Coronatest machen zu müssen, gekommen sind und fleißig beim Auf- und Abbau sowie in der Küche geholfen haben.

Jahreshauptversammlung 2021

JHV1Normalerweise ist die traditionelle Jahreshauptversammlung der Karate Abteilung des SC Arminia Ochtrup ein Ereignis, das jedes Jahr im Februar stattfindet. Doch aufgrund der hohen Inzidenzen im Frühjahr 2021 wurde sie nun auf den letzten Freitag verlegt. Nachdem alle Teilnehmer mit einem tagesaktuellen Coronatest eingetroffen waren, eröffnete der Vorstand, bestehend aus dem Dojoleiter Christian Feldmann und der Geschäftsführerin Melina Schnieders, die alljährliche Jahreshauptversammlung. Dieses Mal allerdings mit einem traurigen Anlass. Die Karateabteilung begann die Jahreshauptversammlung mit einer Schweigeminute im Gedenken an Hanshi Fritz Nöpel, welcher letztes Jahr im November verstarb und bei den Karatekas eine große Lücke hinterlassen hatte. Auch danach herrschte noch bedrückte Stimmung, als noch einmal an den letzten Lehrgang mit ihm und auch seine Einstellung zum Karate gedacht wurde, die für alle ein Vorbild war und immer sein wird. 

Nach dem Gedenken an Fritz Nöpel kamen die Berichte des Dojoleiters und der Geschäftsführerin, denn anders als in den sonstigen Jahren gab es zwar dieses Jahr nicht sehr viel normales, aber umso mehr neue Sachen, die 2020 und zu Beginn des Jahres 2021 stattgefunden hatten.n o waren viele der eigentlich geplanten Lehrgänge, wie der Sommerlehrgang in Kamen, oder die jährliche Kata-Nacht aufgrund von Corona ausgefallen. Auch die Prüfungen für die jeweiligen Gruppen mussten verschoben und dem Hygienekonzept angepasst werden, sodass, trotz Einschränkungen, noch ein paar Karatekas ihre Prüfungen ablegen konnten. Doch gerade diese Phase hat die Karatekas kreativ werden lassen, wie es später im Bericht der Jugend- und Kindergruppe heißt. Viele geplante Aktionen, wie die Holzbastelaktion 2020 oder auch der GameDay und die Ferienspaßaktionen im Sommer diesen Jahres wurden mit Begeisterung angenommen und beide Gruppen haben nun Zuwachs durch einige Neuanmelundungen erhalten.  

Auch das wöchentliche Training stattfinden zu lassen war eine Herausforderung und so wurde viel überlegt, wie man diese Zeit gut nutzen konnte. In der Bambinigruppe wurden im ersten und zu Beginn des zweiten Lockdown nun kurze Videos von den Trainern und Helfern erstellt, mit denen die Kinder auch zuhause üben konnten. Im zweiten Lockdown wurde dann von der Jukurengruppe der Startschuss für das Zoom-Training gesetzt, dem sich die anderen Gruppen dann ab Februar 2021 anschlossen. Im Frühjahr, als es warm genug war, wurde dies dann sogar in ein Training an der freien Luft verlegt, bis es endlich wieder so weit war, und man die Trainingshalle eingeschränkt nutzen konnte. Zum Abschluss an das resümierte Jahr 2020 und dem ersten Halbjahr 2021 gab es dann noch einen kurzen Ausblick auf den Rest des Jahres 2021. Hier steht unter anderem noch das Karatelager im September an, das bereits mit Eifer geplant und vorbereitet wird, sowie auch eine mögliche Kata-Nacht und eine voraussichtliche Prüfung in der Jukuren- und Jugendgruppe. Die letzten Termine stehen allerdings noch nicht ganz fest und passen sich auch an die aktuellen Möglichkeiten durch Corona an. Somit war ein normaler Ausblick leider nicht vollständig möglich.  Doch damit nicht genug, standen dieses Jahr bei der Jahreshauptversammlung auch noch die Wahlen zum Dojoleiter und zum Geschäftsführer vor der Tür. Christian Feldmann und Melina Schnieders behielten ihre beiden Posten bei – die Wiederwahl der beiden war einstimmig positiv ausgefallen.

Dennoch gibt es nun aufgrund der letzten eineinhalb Jahre viel Erfahrung mit dem Training unter Corona-Bedingungen und wie es trotzdem möglich gemacht werden kann. Die Karate Abteilung bedankt sich für die Spenden, die sie während Corona erhalten haben und schaut auf ein sehr ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück, in dem nicht nur unzählige Aktivitäten machen konnten, sondern auch noch weitere Mitglieder hinzukamen.

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Bambiniprüfung Sommer 2021

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Kurz vor den Sommerferien hieß es noch einmal Endspurt für die Kinder der Bambinigruppe der Karate Abteilung des SC Arminia Ochtrup. Diesen läutete die traditionelle Prüfung vor der Sommerpause ein, die letztes Jahr leider verschoben werden musste. Doch dieses Mal konnte sie stattfinden – und zwar draußen.Trotz allen Wettervorhersagen blieb es trocken und das war für die Karatekas ein riesiges Glück. So konnte jede Gruppe die Prüfung nacheinander ablegen. Dies war zwar viel Aufwand, aber dafür umso sicherer. Jede Gruppe – Tiger, Leopard, Kranich, Schlange und Drache – fing mit den üblichen Zirkeltrainingsübungen an. Das Seilchenspringen, den Japanlauf und auch das Gürtelknoten waren ideal, um draußen umgesetzt zu werden. Allerdings mussten Stationen wie der altbekannte Löwelauf oder das Hängen am Seil dieses Mal ausfallen. Nichts desto trotz war schon der erste Teil der Prüfung ein voller Erfolg und wurde im zweiten Teil – den Karatetechniken, genauso weitergeführt.

Die Kinder zeigten all das, was sie im vergangenen halben Jahr gelernt hatten, mit Bravour vor den Prüfern. Und auch den anfänglichen Beschwerden über Zoom, die man natürlich gespürt hat, war die Prüfung ein voller Erfolg und die Karate Abteilung gratuliert allen Kindern zu ihrer bestandenen Prüfung. Wenn es auch dieses Jahr Änderungen durch Corona gab, so gab es doch eine Neuerung, die nicht dadurch entstanden ist. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal mit dem Drachen auch der weiße Gürtel – der 9. Kyu – verliehen. Hierfür mussten die Drachen noch zwei weitere Techniken lernen, doch auch diese fielen ihnen nicht sonderlich schwer. Für sie bedeutet dies nun nach den Ferien der Wechsel in die Kindergruppe, die donnerstags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr trainiert. Die Karate Abteilung wünscht allen Bambinis schöne Ferien und freut sich schon darauf, alle nach den Ferien wiederzusehen.

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Ferienspaßaktion

Kinderspass1Die Ferien sind zu Ende und somit auch die Ferienspaßaktionen, die dieses Jahr stattfinden konnten. Auch die Karate Abteilung des SC Arminia Ochtrup hat es sich nicht nehmen lassen, den Kindern in den Ferien einen kleinen Einblick in die Welt ihrer Sportart zu geben.

In den letzten Wochen der Ferien hatten sie drei Termine, an denen die Kinder mal ins Karate reinschnuppern und ausprobieren konnten.

An den ersten beiden Tagen waren vor allem eher ältere Kinder von neun bis 14 Jahren gefragt. Ihnen wurde erklärt, was Karate überhaupt ist und warum man es trainiert. Hierfür gibt es viele unterschiedliche Gründe, manche betreiben es einfach nur als Sport, um fit zu bleiben, manche wollen allerdings auch lernen, sich im Ernstfall wirklich zu verteidigen.

Vor allem letzteres wurde den Kindern erklärt, denn in der ersten Stunde lernten sie die Grundlagen, die sie brauchten, um sich verteidigen zu können. Ihnen wurden mehrere Techniken beigebracht: wie man zum Beispiel einen Angriff abwehrt, ohne sich groß zu verletzten. Ebenfalls haben sie eine Menge über die Geschichte erfahren, sich im Dojo der Karate Abteilung umgeschaut und gelernt, was eine Kata und ihre dazugehörige Bunkai ist – eine Abfolge einzelner Techniken gegen unsichtbare Gegner – Kata – und mit Gegner – Bunkai. Dies alles baute darauf auf, später die ersten einzelnen Selbstverteidigungstechniken einzusetzen: Was macht man, wenn man geschubst wird? Wie reagiert man darauf? Lässt man sich darauf ein oder ignoriert es einfach? All diese Fragen, die schon fast alltäglich sind, haben die Kinder in dieser Ferienspaßaktion umgesetzt und versucht, eine Antwort darauf zu finden. Auch am letzten Termin, der am Montag vor Ferienende stattfand, hat man sich darauf konzentriert, das Karate mit dem Alltag der Kinder zu verbinden. Die Mitglieder der Abteilung spielten mehrere Spiele mit den Kindern, um dann, nach jedem Spiel, Aspekte zu sammeln, was bei einem fairen Kampf erlaubt ist und wobei man sich eher verletzten könnte. So wurden die Tafeln mit den Stichpunkten immer länger und auch die Ideen und Rücksichtnahmen der Kinder nahmen immer weiter zu, bis schließlich der Abschluss kam und sie dieses Mal wirklich fair gegeneinander kämpfen mussten – und zwar eins gegen eins.

Die Helfer bauten mehrere Stationen auf, in denen die Kinder versuchen mussten, gegeneinander zu bestehen und daran zu denken, was sie alles im Laufe der Aktion für Erfahrungen gemacht hatten. Sei es Wegdrücken mit Bratzen, ein Bodenkampf oder ein Duell mit Poolnudeln gewesen, es gab mehr als eine Möglichkeit, das gesammelte Wissen gut umzusetzen. Die Mitglieder des Karate hoffen, dass die Ferienspaßaktionen den Kindern nicht nur gezeigt haben, dass es wichtig ist, sich selbst verteidigen zu können oder fair kämpfen zu können, sondern dass sie auch Spaß dabei hatten und ein bisschen von dem Wissen mit nach Hause nehmen konnten.

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Training ohne Beschränkungen

TrainingDiese Woche war es endlich so weit. Nach monatelangem Training über Zoom und den anfänglichen Beschränkungen durch negative Coronatestergebnisse, war es den Karatekas endlich wieder möglich, ihren normalen Trainingsbetrieb aufzunehmen. Das Warten hatte ein Ende und diese Chance wurde direkt genutzt. Neben schweißtreibenden Konditionsübungen standen vor allem Partnerübungen auf dem Programm, die nun seit mehr als einem halben Jahr wieder möglich waren. Wer dennoch lieber ohne Partner trainieren wollte, tat dies ganz für sich in einer anderen Ecke der Halle. Die Trainingsbeteiligung hat sich auch nach Corona nicht verändert und die Abteilung freut sich sehr darüber, noch immer die alten Gesichter zu sehen und nicht eines von ihnen missen zu müssen. Nicht einmal das warme Wetter hat davon abgehalten zum Training zu kommen, denn ob 30 Grad hin oder her – Zoom oder ein Training im Freien kommt nicht an das Gefühl heran, in der Halle zu stehen und gemeinsam zu trainieren. Und egal ob mit oder ohne Partner, die Karate Abteilung des SC Arminia Ochtrup ist froh, endlich wieder gemeinsam durchstarten zu können!