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Jukuren

Jukuren Karate ab 35

Gesundheit KarateMan kann das Leben nicht ausbalancieren.....

nur sich selbst!

Unter diesem Motto bietet das Karate Dojo Ochtrup Kurse für Teilnehmer ab 35 Jahren (Jukuren) an.

Bei den alten Griechen und Römern hieß es: ein gesunder Geist sei in einem gesunden Körper – heutzutage sprechen wir von Wellness. Kurz, sich wohl fühlen in seinem Körper, das ist für junge Menschen oft selbstverständlich.

Mit zunehmendem Alter, durch beruflichem und familiärem Stress oder einfach, weil der Körper nicht mehr so mit macht, erhält der Körper immer weniger Bewegung und irgendwann kommen dann doch die ersten Probleme und Beschwerden.  Es muss ja nicht gleich der kaputte Rücken sein, der den Ansporn gibt, sein Leben doch zu ändern und etwas für sich und seinen Körper zu tun. Jukuren sind Frauen und Männer ab 35 - teilweise  aber auch wesentlich älter, die diesen Entschluss auch irgendwann in ihrem Leben gefasst haben und durch regelmäßiges Karatetraining ihren Körper fit halten.

Dass Bewegung  des Körpers erwiesenermaßen auch die Aktivität des Gehirns positiv bis ins hohe Alter beeinflusst, wird dabei gerne in Kauf genommen.

Mit Karate als Kampfsport hat das in diesem Alter nichts mehr zu tun. Beeinflusst vom ostasiatischen Verständnis von Gesundheit und Krankheit (Tai-Chi, Qui-Gong, Karate-Do, Shiatsu) stehen intensives Atemtraining und Meditation, Kräftigung und Dehnung der Muskulatur sowie Koordinationsübungen und viele Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstechniken für Ältere  auf dem Programm.

Die Balance von Körper und Geist gibt es allerdings nicht zum Nulltarif. Nur regelmäßiges, auch manchmal schweißtreibendes Training bringt den gewünschten Erfolg.  Das Karate - Do kann man bis ins hohe Alter betreiben. Es bietet also ideale Möglichkeiten, sich körperlich und geistig bis ins hohe Alter frisch und fit zu halten. Immer Mittwochs um 20:00 Uhr treffen sich die Jukuren  unter Leitung der von Karl Heinz Kock und Carsjen van Schwartzenberg in der Weilauthalle. Die Teilnahme in den ersten 4 Wochen ist ein kostenloses Schnupperangebot. Kommen Sie einfach mit Sportzeug zur Turnhalle. Wir freuen uns auch auf Sie.
Infos: Karl-Heinz Kock Tel.: 02556/ 7920 
oder   Carsjen van Schwartzenberg 02553 98377


Hier geht es zu den Infos über unsere Jukurengruppe

Jukuren paddeln

Nicht nur in der Halle, auch auf dem Wasser die Jukuren p1010037 mehr Bilder

Überlegungen zum Jukurentraining

Ulrich Schlee            2004-12-21

 

Überlegungen und Anregungen für das Jukurentraining im Dojo

 

 

Warum sollen Ältere Karate- Do betreiben

 

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Fritz kommt und die Sonne geht auf..

NoepelDie „edlen Übungen der Alten“ hatte Fritz Nöpel diesmal zu seinem traditionellen Frühjahrslehrgang mit nach Ochtrup gebracht.

Ziel der Übungen ist es, die eigene Gesundheit zu erhalten, zu stärken  oder wiederherzustellen. Gleichzeitig werden  grundlegende Kampfprinzipien trainiert. 

Der Begriff „Die Alten“ hat hier zweierlei Bedeutung: Zum einen  geht es um Formen der Energiearbeit des Qi Gongs, zum anderen um die Kampfkunst der Shaolin aus dem Übungsschatz der alten chinesischen Meister.

„Alt“ weist aber auch darauf hin, dass diese Übungen sich bis ins hohe Alter trainieren lassen. Und Fritz Nöpel ist das beste Beispiel. Mit seinen 76 Jahren zeigt eine unglaubliche mitreißende  Präsenz und Vitalität  in seinen Lehrgängen.  So war, trotz des guten Wetters, der Lehrgang sehr zu Freude von  Dojoleiter  Marcus Wieling auch in diesem  Jahr  wieder sehr gut besucht. Und auch viele Junge waren gekommen. Neben den vielen Karatekas aus  Ochtrup waren sogar aus dem Raum Bremen Interessierte angereist. Spannend und lehrreich war der Lehrgang  besonders für die Mitglieder der Jukurengruppe des Yushinkan Ochtrups.  Dazu zählen beim Karate die etwas Älteren , sprich Lebenserfahrenen und Späteinsteiger. In diesem Bereich existiert –im Kampfkunstbereich keineswegs selbstverständlich- in Ochtrup seit Jahren eine große kontinuierlich wachsende Trainingsgruppe.

Für sie gehören Übungen wie „ die Sonne geht auf“  oder   „die Welle stürzt um“  genauso wie die Selbstverteidigung zum wöchentlichen Trainingsrepertoire. Dies alles von einem alten Meister vermittelt zu bekommen  war ein besonderes  Erlebnis