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Ferienspaßaktion

Kinderspass1Die Ferien sind zu Ende und somit auch die Ferienspaßaktionen, die dieses Jahr stattfinden konnten. Auch die Karate Abteilung des SC Arminia Ochtrup hat es sich nicht nehmen lassen, den Kindern in den Ferien einen kleinen Einblick in die Welt ihrer Sportart zu geben.

In den letzten Wochen der Ferien hatten sie drei Termine, an denen die Kinder mal ins Karate reinschnuppern und ausprobieren konnten.

An den ersten beiden Tagen waren vor allem eher ältere Kinder von neun bis 14 Jahren gefragt. Ihnen wurde erklärt, was Karate überhaupt ist und warum man es trainiert. Hierfür gibt es viele unterschiedliche Gründe, manche betreiben es einfach nur als Sport, um fit zu bleiben, manche wollen allerdings auch lernen, sich im Ernstfall wirklich zu verteidigen.

Vor allem letzteres wurde den Kindern erklärt, denn in der ersten Stunde lernten sie die Grundlagen, die sie brauchten, um sich verteidigen zu können. Ihnen wurden mehrere Techniken beigebracht: wie man zum Beispiel einen Angriff abwehrt, ohne sich groß zu verletzten. Ebenfalls haben sie eine Menge über die Geschichte erfahren, sich im Dojo der Karate Abteilung umgeschaut und gelernt, was eine Kata und ihre dazugehörige Bunkai ist – eine Abfolge einzelner Techniken gegen unsichtbare Gegner – Kata – und mit Gegner – Bunkai. Dies alles baute darauf auf, später die ersten einzelnen Selbstverteidigungstechniken einzusetzen: Was macht man, wenn man geschubst wird? Wie reagiert man darauf? Lässt man sich darauf ein oder ignoriert es einfach? All diese Fragen, die schon fast alltäglich sind, haben die Kinder in dieser Ferienspaßaktion umgesetzt und versucht, eine Antwort darauf zu finden. Auch am letzten Termin, der am Montag vor Ferienende stattfand, hat man sich darauf konzentriert, das Karate mit dem Alltag der Kinder zu verbinden. Die Mitglieder der Abteilung spielten mehrere Spiele mit den Kindern, um dann, nach jedem Spiel, Aspekte zu sammeln, was bei einem fairen Kampf erlaubt ist und wobei man sich eher verletzten könnte. So wurden die Tafeln mit den Stichpunkten immer länger und auch die Ideen und Rücksichtnahmen der Kinder nahmen immer weiter zu, bis schließlich der Abschluss kam und sie dieses Mal wirklich fair gegeneinander kämpfen mussten – und zwar eins gegen eins.

Die Helfer bauten mehrere Stationen auf, in denen die Kinder versuchen mussten, gegeneinander zu bestehen und daran zu denken, was sie alles im Laufe der Aktion für Erfahrungen gemacht hatten. Sei es Wegdrücken mit Bratzen, ein Bodenkampf oder ein Duell mit Poolnudeln gewesen, es gab mehr als eine Möglichkeit, das gesammelte Wissen gut umzusetzen. Die Mitglieder des Karate hoffen, dass die Ferienspaßaktionen den Kindern nicht nur gezeigt haben, dass es wichtig ist, sich selbst verteidigen zu können oder fair kämpfen zu können, sondern dass sie auch Spaß dabei hatten und ein bisschen von dem Wissen mit nach Hause nehmen konnten.

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Bambiniprüfung Sommer 2021

Bambiniprüfung1

Kurz vor den Sommerferien hieß es noch einmal Endspurt für die Kinder der Bambinigruppe der Karate Abteilung des SC Arminia Ochtrup. Diesen läutete die traditionelle Prüfung vor der Sommerpause ein, die letztes Jahr leider verschoben werden musste. Doch dieses Mal konnte sie stattfinden – und zwar draußen.Trotz allen Wettervorhersagen blieb es trocken und das war für die Karatekas ein riesiges Glück. So konnte jede Gruppe die Prüfung nacheinander ablegen. Dies war zwar viel Aufwand, aber dafür umso sicherer. Jede Gruppe – Tiger, Leopard, Kranich, Schlange und Drache – fing mit den üblichen Zirkeltrainingsübungen an. Das Seilchenspringen, den Japanlauf und auch das Gürtelknoten waren ideal, um draußen umgesetzt zu werden. Allerdings mussten Stationen wie der altbekannte Löwelauf oder das Hängen am Seil dieses Mal ausfallen. Nichts desto trotz war schon der erste Teil der Prüfung ein voller Erfolg und wurde im zweiten Teil – den Karatetechniken, genauso weitergeführt.

Die Kinder zeigten all das, was sie im vergangenen halben Jahr gelernt hatten, mit Bravour vor den Prüfern. Und auch den anfänglichen Beschwerden über Zoom, die man natürlich gespürt hat, war die Prüfung ein voller Erfolg und die Karate Abteilung gratuliert allen Kindern zu ihrer bestandenen Prüfung. Wenn es auch dieses Jahr Änderungen durch Corona gab, so gab es doch eine Neuerung, die nicht dadurch entstanden ist. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal mit dem Drachen auch der weiße Gürtel – der 9. Kyu – verliehen. Hierfür mussten die Drachen noch zwei weitere Techniken lernen, doch auch diese fielen ihnen nicht sonderlich schwer. Für sie bedeutet dies nun nach den Ferien der Wechsel in die Kindergruppe, die donnerstags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr trainiert. Die Karate Abteilung wünscht allen Bambinis schöne Ferien und freut sich schon darauf, alle nach den Ferien wiederzusehen.

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GameDay im Wald

GamedaySommer, Sonne und einen Wald voller Spiele – was braucht es in diesen Zeiten mehr, um Kindern ein wenig Spaß zu ermöglichen?

Das dachte sich die Karate Abteilung des SC Arminia Ochtrup am vergangenen Samstag und hat einen GameDay auf die Beine gestellt. Damit wollten sie den Kindern in ihrer Abteilung ein Stück Spaß und Sorglosigkeit schenken. Und es war ein großer Erfolg. Nach den Vorbereitungen am Morgen ging es gegen 14 Uhr auch schon los. Nach der Anmeldung, bei der alle noch eine Maske trugen, und Überprüfung eines negativen Coronatest, versammelten sich die Kinder im Wald in der Nähe des Schützenplatzes von Lamberti Mark, wo sie auch ihre Masken abnehmen durften, wenn sie wollten. Dort wurden sie von mehreren Helfern der Karate Abteilung bereits erwartet und auf ihrem Weg in die Mitte des Waldes konnte man schon erahnen, was für die Kinder geplant wurde. Im ganzen Wald wurden zehn unterschiedliche Stationen aufgebaut, die die Kinder bewerkstelligen mussten. Ob es nun um das Ertasten von Material in Kartons, einen Niedrigseilgarten oder darum ging, das Karatemännchen auf einem Balken nachzustellen, Ziel war es, die Übungen und Stationen gemeinsam als Gruppe zu gewinnen und dadurch kleine Pfeile zu sammeln, die später die Siegergruppe küren würden. Nach ganzen zweieinhalb Stunden hatten die Gruppen schon einige Pfeile zusammen und es gab noch ein kleines Abschlussquiz. Hierbei wurde das Wissen über Karate getestet und Fragen über die Geschichte, die Gurtfarben oder japanische Begriffe gestellt. Auch dabei konnten die Gruppen noch ein paar Pfeile ergattern. Nach dem Quiz ging es dann auf zur Wiese, wo bereits alles für das abschließende Essen aufgebaut worden war. Währen die Würstchen noch gegrillt wurden, gab es für die Kinder noch eine letzte Aufgabe zu bewältigen: Die gesammelten Pfeile wurden gegen echte Dartpfeile getauscht, mit denen sie nun auf Ballons werfen konnten, um Preise für sich zu gewinnen.

Als alle Gruppen einen Preis erhalten hatten, waren nun auch die Würstchen fertig und die Kinder stürzten sich hungrig auf das Essen. Doch kaum war dies auch schon auf, gab es eine Überraschung, die die Kinder begeistert aufschauen ließ.Kurz bevor die ersten Eltern ihre Kinder abholen wollten, fuhr ein Eiswagen zum Eingang der Wiese, den die Kinder mit voller Freude entdeckt hatten. Die Überraschung war den Organisatoren geglückt und jedes Kind durfte sich nach dem Grillen noch zwei Kugeln Eis genehmigen. Und dann nahte der Tag sich auch schon dem Ende entgegen. Die Eltern kamen, um ihre Kinder abzuholen, die auf der Wiese noch in Ruhe ihr Eis zu Ende gegessen hatten und mit guter Laune den GameDay 2021 abschlossen. Nachdem die Kinder glücklich und zufrieden abgeholt worden waren, hieß es für die Helfer des Tages noch einmal: Aufräumen. Mit vielen helfenden Händen gelang es ihnen, die Wiese wieder ordentlich sauber zu machen und die gebrauchten Materialien für die Stationen im Wald zu verstauen. Bei einem abschließenden kalten Getränkt stimmten alle Organisatoren zu, dass es ein schöner, gelungener Tag gewesen sei und sie sich jetzt schon auf weitere Aktionen freuen. An dieser Stelle bedankt sich die Karate Abteilung noch einmal ganz herzlich bei allen Helfern und Unterstützern.

Training ohne Beschränkungen

TrainingDiese Woche war es endlich so weit. Nach monatelangem Training über Zoom und den anfänglichen Beschränkungen durch negative Coronatestergebnisse, war es den Karatekas endlich wieder möglich, ihren normalen Trainingsbetrieb aufzunehmen. Das Warten hatte ein Ende und diese Chance wurde direkt genutzt. Neben schweißtreibenden Konditionsübungen standen vor allem Partnerübungen auf dem Programm, die nun seit mehr als einem halben Jahr wieder möglich waren. Wer dennoch lieber ohne Partner trainieren wollte, tat dies ganz für sich in einer anderen Ecke der Halle. Die Trainingsbeteiligung hat sich auch nach Corona nicht verändert und die Abteilung freut sich sehr darüber, noch immer die alten Gesichter zu sehen und nicht eines von ihnen missen zu müssen. Nicht einmal das warme Wetter hat davon abgehalten zum Training zu kommen, denn ob 30 Grad hin oder her – Zoom oder ein Training im Freien kommt nicht an das Gefühl heran, in der Halle zu stehen und gemeinsam zu trainieren. Und egal ob mit oder ohne Partner, die Karate Abteilung des SC Arminia Ochtrup ist froh, endlich wieder gemeinsam durchstarten zu können!

Training der Bambinis unter Coronabedingungen

Karate Bambini Training unter CoronabedingungenWährend für die anderen Gruppen das Training bisher nur über Zoom möglich war, hat die Bambini-Gruppe einen Weg gefunden, den Kindern das Training wieder draußen zu ermöglichen. Aufgrund der im März beschlossenen Lockerungen war es ihnen möglich, die Kinder unter bestimmten Bedingungen für mehrere Wochen wieder draußen zu trainieren. Hierzu nutzten sie viele Hilfsmittel, die sie nicht nur dafür gebrauchen konnten, den Abstand zu wahren.

Trainiert wurde in zwei Gruppen, jeweils 45 Minuten. Zuerst waren die Tiger und die Leoparden an der Reihe, danach kamen, nach einer fünfminütigen Pause, Kranich, Schlange und Drache. Die Kinder wurden während ihrer Trainingszeit noch einmal in drei Gruppen unterteilt mit jeweils einem Trainer, der für sie zuständig war. Maskenpflicht herrschte auch, trotz des Abstandes und zur Wahrung des Abstandes legten die Karatekas Kreuze auf den Boden, die sie auch gleichzeitig noch in die Übungen mit einbezogen. Neben den Koordinationsübungen wie dem Springen, Seilhüpfen oder Beinanziehen ging es dann nun auch an die Techniken, die die Kinder für die nächste Prüfung brauchen und bei denen es schwierig war, diese über Zoom zu erklären.

Trotz des windigen Wetters und den Einschränkungen hatten die Kinder einen wahnsinnigen Spaß und die Gruppen waren fast bis aufs äußerste besucht.

Die Trainer der Bambini-Gruppe waren von diesem Andrang positiv überrascht und hoffen, einen Weg zu finden, den Kindern auch weiterhin das Training draußen zu ermöglichen, auch trotz der Bundesnotbremse, die seit Freitag gilt, besonders, da nun auch das Wetter mitzuspielen scheint.